Hunsrück II hat Mühe in Saarburg, aber souverän gegen Prüm
TuS Fortuna Saarburg - HSG Hunsrück II 21:24 (12:13)
Die Saarburger Fortunen unterstreichen mit der knappen Niederlage gegen den Meisterschaftsanwärter aus dem Hunsrück ihre Heimstärke und „schrammen“ knapp an der Überraschung vorbei. Die Mannschaft von Gästetrainer Frank Staskewitz hat mehr Mühe als geglaubt, um letztlich die beiden Punkte aus der Saararena zu entführen. Die Anfangsphase bestimmte das Team von Gastgebertrainer Keven Ponton, das über 6:3 (11.) bis zum 10:9 (24.) in Führung lag. In den Schlussminuten der ersten Hälfte drehten dann die Hunsrücker mit zwei Treffern in Folge das Spiel, hatten zur Pause knapp die Nase vorne. Ausgeglichen auch der Start in die zweite Hälfte, doch nach dem 14:14 (35.) legten die Gäste erstmals drei Treffer in Folge nach, führten 14:17 (41.) und jetzt war es Zeit für die Auszeit von Gastgebercoach Keven Ponton. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht! Seine Mannschaft glich beim 18:18 (51.) aus, der Führungstreffer wollte aber nicht mehr gelingen. In der spannenden Schlussphase gelang Richard Musick beim 21:22 (57.) der Anschlusstreffer, ehe Finn Albright für seine Mannschaft für die zwei Tore Führung sorgte. Knapp zwei Minuten vor dem Ende nahm Ponton beim 21:23 die letzte Auszeit, setzte alles auf eine Karte, doch erneut Albright machte eine Minute vor dem Ende den Deckel drauf.
„Ein starkes Spiel meiner jungen Mannschaft. Wir haben bewusst die Routiniers für das wichtige Spiel am Samstag gegen Daun geschont und das haben die jungen Kerls heute richtig toll gemacht. Wir haben lange mitgehalten, hatten in Tobi Barth einen großen Rückhalt im Tor und haben das auf die Platte gebracht, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich Saarburgs Trainer Keven Ponton trotz der Niederlage.
„Wir haben in Saarburg einfach nicht zu unserem Spiel gefunden, stellten zumindest in der zweiten Hälfte eine ordentliche Abwehr, doch weiterhin haben wir einfach nicht das Tor getroffen oder sind am guten Saarburger Keeper gescheitert. Ein verdienter aber glücklicher Sieg meines Teams“, gestand Gästetrainer Frank Staskewitz.
Tor: L. Everding, J. Schmidt
Feld: T. Glasmacher (1), S. Röhrig (2), J. Stürmer (2), R. Braun (3), A. Dieterich (1), M. Schell, T. Feder (4/2), N. Bach, F. Wedertz (3), J. Schneider (3), F. Albright (5)
HSG Hunsrück II - SK Prüm 39:19 (20:11)
Nur einen Tag nach dem Spiel in Saarburg musste die Hunsrück Reserve in eigener Halle ran! Gegenüber dem Vortag war das Team von Trainer Frank Staskewitz kaum wiederzuerkennen. In den ersten Minuten war es ein Abtasten, ehe die Gastgeber mit 5:2 (11.) die erste drei Tore Führung herausarbeiteten, die dann vom 8:5 (15.) über 10:5 (16.) auf 15:8 (25.) und bis zur Pause kontinuierlich auf 20:11 ausgebaut wurde. Schon jetzt stellte sich eigentlich nur noch die Frage nach der Höhe des Gastgebersieges gegen eine allerdings stark ersatzgeschwächte Mannschaft aus der Eifel. Die Hunsrücker steckten auch nach der Pause nicht zurück, bauten die Führung über 30:15 (47.) immer weiter aus und feierten am Ende nach dem schwachen Auftritt in Saarburg mit 39:19 einen Kantersieg in heimischer Halle.
„Wir haben eine deutlich bessere Abwehr als gegen Saarburg gestellt und dem Gast nur wenig Möglichkeiten gelassen. Im Angriff spielten wir von Beginn an konzentriert und verwandelten die Bälle sicherer als gegen Saarburg am Vorabend. In einer fairen Begegnung kamen wir zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg“, freute sich HSG Coach Frank Staskewitz, der sich jetzt auf das Spitzenspiel am kommenden Wochenende gegen die DJK/MJC Trier freut.
„Mit Simon Jahnke, Didier Niederprüm (beide erkrankt), Finn Wilkins und Michel Plano (beide verletzt) und Benedikt Schaperdoth (private Gründe) fehlten heute gleich fünf Spieler der letztwöchigen ersten Sechs und somit standen die Zeichen vor Anpfiff schon auf Schadensbegrenzung! Wir fanden für unsere Verhältnisse gut ins Spiel und boten 10 Minuten lang Paroli. Danach schlichen sich immer und immer wieder Passfehler, der Harzkugel sei es geschuldet, ein und so zog die HSG mit ihren Tempospiel auf und davon. Letztendlich ein auch in der Höhe verdienter Sieg der HSG. Meine Jungs haben von der Einstellung und Moral her eins der besseren Spiele in der Saison abgeliefert und darauf lässt sich, für nächste Woche das Derby gegen Gerolstein, aufbauen!“, meint Prüms Trainer Rene Wingels.
Tor: L. Everding, J.Schmidt
Feld: T. Glasmacher (4), S. Röhrig (4), J. Stümer (7), M. Döpp, R. Braun (1), A. Dieterich, L.Gerhard (4), T. Feder (4/4), N. Bach, F. Wedertz (2), J. Schneider (8), F. Albright (5)
Quelle: mosel-handball.com
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