Erwartete Heimniederlage für Hunsrück Reserve
HSG Hunsrück II - TV Welling 17:24 (10:17)
Gegen einen starken Rückraum der Gäste wollten die Hunsrückerinnen in der Abwehr einiges verändern und das gelang in Teilen. Der TV Welling wurde dennoch seiner Favoritenrolle im Hunsrück gerecht und kam zu einem ungefährdeten Auswärtserfolg. Lediglich sieben Tore der Hunsrückerinnen in Hälfte zwei sprechen eine deutliche Sprache, was die Torgefährlichkeit und Angriffsleistung der Mannschaft betrifft. Gegen die Gastgeberinnen mit Trainer Flo Hübner bestimmte der Tabellenzweite von Beginn an die Begegnung, setzte sich nach einem guten Start mit 1:3 (3.), aber erst nach dem 4:5 (11.) deutlicher mit drei Treffern in Folge auf 4:8 (14.) ab und so musste Hübner früh die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Die Gäste verteidigten in den Folgeminuten ihre vier Tore Führung bis 7:11 (22.), bauten den Vorsprung bis zur Pause aber über 8:15 (27.) deutlicher auf 10:17 aus und hatten das Spiel damit vorentschieden. Nach einer deftigen Heimniederlage sah es wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff aus, als die Gäste auf 10:19 (37.) in einer torarmen zweiten Hälfte, die klar von den Abwehrreihen bestimmt wurde, davonzogen. Es folgte dies stärkste Phase im Spiel der Hunsrückerinnen, die sich auf 15:20 (45.) herankämpften und so die Gäste zur Auszeit zwangen, die damit die Aufholjagd des Hübner-Teams beendeten. Mit drei Toren in Folge war die Messe in der Hirtenfeldhalle endgültig gelesen und über 15:23 (54.) wurde es am Ende der klare Auswärtssieg der Gäste in einer schwachen zweiten Hälfte, in der beide Teams im Angriff nicht überzeugten konnten.
„Im großen und ganzen bin ich heute mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden! Die Abwehr zeigte eine gute Leistung, allen voran Lina Wagner und Maren Bach, die auf Vorgezogen spielten. Auch der Rest der Mannschaft hat gut verteidigt! Im Angriff haben wir noch einiges zu tun, haben einfach zu viel verworfen, hätten eigentlich zur Pause klar führen müssen. Das Spiel mussten wir nicht unbedingt gewinnen, aber am Ende haben wir das heute gut gemacht. Das 7:7 in der zweiten Hälfte sagt alles, der Angriff muss wesentlich effektiver werden“, fordert Hübner.
Tor: C. Faller, E. Bohr
Feld: M. Bach, L. Johann, N. Schmidt, J. Bolz, L. Neu, L. Wagner (2), T. Schirokich (4), L. Bach (2), F. Wagner, S. Hahn (7/2), J. Junglen (1), L. Bottlender (1/1)
Quelle: mosel-handball.com
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