Hunsrückerinnen gewinnen auch das Rückspiel gegen Wittlich
HSG Hunsrück - HSG Wittlich 30:27 (16:13)
Die HSG Hunsrück feiert nach dem Hinspielerfolg auch im Rückspiel den Sieg über die HSG Wittlich! In der proppenvollen Hirtenfeldhalle entwickelte sich von Beginn an ein gutes und spannendes Lokalderby, das die Hunsrückerinnen am Ende verdient gewannen und das jederzeit eine Werbung für den Handball war. Schon früh musste Wittlichs Trainer Tobias Quary in der Hirtenfeldhalle die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch legen. Nach ausgeglichen Start bauten die Gastgeberinnen ihre Führung vom 7:6 (13.) auf 9:6 (14.) aus. Die Hunsrückerinnen bestraften die nicht genutzten Chancen der Gäste mit dem vier Tore Vorsprung zum 10:6 (16.), setzten sich weiter auf 12:7 (20.) ab und schienen auf dem besten Weg, das Spiel an diesem Abend erneut für sich entscheiden zu können. Als Katrin Molz für ihre Mannschaft sogar auf 14:9 (24.) erhöhten, schienen den Gästen früh die Felle davon zu schwimmen. Wittlich kämpfte sich mit zunehmender Spieldauer wieder ins Spiel zurück, zwang Gastgebertrainer Maouia Ben Maouia beim 15:12 (28.) zur Auszeit und war beim 15:13 durch Michelle Meier sogar wieder in Schlagdistanz. Melisa Gräber, die mit ihren sechs Treffern in der ersten Hälfte bewies, dass sie wieder auf dem Weg zur ihrer Bestform ist, verwandelte dann mit dem Pausenpfiff den Siebenmeter zur drei Tore Führung der Hunsrückerinnen zur Pause. Ausgeglichen die Startphase in die zweite Hälfte, in der die Gastgeberinnen das Spiel weiter kontrollierten und ihren drei bis vier Tore Vorsprung verteidigten. Nach der Zeitstrafe gegen Wittlichs Spielmacherin Nicole Packmohr gelang dem Maouia-Team die 22:16 (39.) Führung, die spielentscheidend sein sollte. Wittlich gelang es zwar, sich in der Folge Tor um Tor heranzukämpfen und beim 26:25 (52.) durch Michelle Meier wieder auf Tuchfühlung zu sein, doch die Auszeit von Gästetrainer Tobis Quary kam zum ungünstigen Zeitpunkt. Seine Mannschaft hatte den Lauf, musste nach der Auszeit aber drei Treffer der Hunsrücker durch Hanna Litzenburger und zwei Treffer der ehemaligen Wittlicherinnen Jule Kappes hinnehmen und beim 29:25 (55.) war die Vorentscheidung gefallen!
„Ein unterhaltsames und gutes Spiel sahen die Zuschauer heute. Bei uns stand heute eine Mannschaft auf der Platte, die gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen war. Von Beginn an hatten wir einen guten Rhythmus, konnten das Tempo der Gäste jederzeit mitgehen und wie im Hinspiel konnte Vanessa Gerken heute das Torhüterduell für sich entscheiden. Dazu kam eine sehr starke Melissa Gräber und das war nach ihrer Krankheit so sicher nicht zu erwarten. Die Mädels haben von Beginn an Gas gegeben, bei allen war der Fokus bei diesem Spiel sehr groß. Nie hat die Mannschaft aufgehört, Tempo zu machen. Erst in den letzten fünf Minuten, als Jule Kappes, die auch sehr stark spielte, mit einer Ellenbogenverletzung raus musste, mussten wir improvisieren, doch heute war unser Abschlussverhalten ein völlig anderes als in den letzten Spielen. Es war eine Riesenstimmung in der Halle und das Derby hat die Erwartungen übertroffen“, fand Gastgebercoach Maouia Ben Maouia.
„Eine unglückliche aber nicht unverdiente Niederlage meiner Mannschaft. Wir bekommen keinen Zugriff auf die Angreiferinnen, leisten uns im Angriff den einen oder anderen Fehler zu viel und laufen von Beginn an der Hunsrücker Führung hinterher. Wir haben dann die Abwehr auf 5:1 umgestellt und kämpfen uns wieder ran. Als wir nach dem Wechsel auf zwei Tore ran waren, vergeben wir zwei klare Gegenstoßchancen in Folge“, klagte Gästetrainer Tobias Quary.
Tor: L. Flener, V. Gerken, G. Kristinsdottir
Feld: L. Schug (2), H. Tatsch (1), H. Litzenburger (6), J. Kappes (4), L. Rolinger (1), M. Gräber (8), L. Wagner, E. Lesch (2), N. Lammersmann (3), A. Molz (3)
Quelle: mosel-handball.com
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